Einsatzübung fordert Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst
Benefeld (tk) Großalarm für Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst am Dienstagabend in Benefeld auf dem Gelände der Bioabfallverwertung Heidekreis GmbH. Feuer in einem Abfallsortierer, Flammen die auf das Produktionsgebäude überzugreifen drohen, eine Person mit Amputationsverletzung unter einem Radlader sowie zwei vermisste Personen im verrauchten Rohrgang. Was sich liest wie ein Drehbuch für einen Actionfilm, war die Ausgangslage für die diesjährige Übung der Feuerwehren Bomlitz, Bommelsen, Kroge, Jarlingen/Ahrsen, Hünzingen und Ebbingen sowie dem Deutschen Roten Kreuz aus Walsrode.
Schon kurz nach der Alarmierung um 17:15 Uhr treffen die ersten ehrenamtlichen Einsatzkräfte auf dem weitläufigen Betriebsgelände ein und haben alle Hände voll zu tun. Neben der Menschenrettung unter Atemschutz in zwei Abschnitten gilt es das Übergreifen der Flammen zu verhindern, die Verletzten zu versorgen, für eine ausreichende Wasserversorgung zu sorgen und die Einsatzstelle und Einsatzkräfte zu organisieren.
Schon nach kurzer Zeit sind die Verletzten gerettet. Diese werden dann im Anschluss durch Kräfte des Rettungsdienstes, allesamt Auszubildende zum Notfallsanitäter, welche diese Übung zum realitätsnahen Training nutzen, versorgt. Als auch alle weiteren Übungsziele erreicht sind, kann die Übung beendet werden.
Organisator Julian Reinsberg, stellvertretender Stadtbrandmeister, zeigte sich mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden. Nach einer kurzen Lagebesprechung konnten sich die Einsatzkräfte noch bei einer gemeinsamen Suppe stärken. Ein besonderer Dank gilt der Bioabfallverwertung Heidekreis GmbH für die Zurverfügungstellung des Übungsgeländes.